Flores medical - multisonic - Inhalation mit Ultraschall

Systemunterschiede

Ultraschallvernebler mit atemaktiviertem Aerosolaustritt

  • Geräuschloser Betrieb
  • Mobil durch Netzgerät, Akku und KFZ-Adapter
  • Die Tröpfchenverteilung liegt mit einem MMAD < 5 Mikron im lungengängigen Bereich. Wichtig ist aber vor allem die Kontinuität des MMAD und die Reproduzierbarkeit des Partikelspektrums.
  • Ultraschallgeräte mit atemaktiviertem Aerosolaustritt erzeugen eine laminare Strömung, die gute Voraussetzung für eine optimale Lungendeposition ist.
    Bei der Atemzugsteuerung erfolgt der Aerosolaustritt nur auf Anforderung durch den inspiratorischen Flow des Patienten. Durch geringe Verluste wird eine Effizienz zwischen 65% und 75% erreicht.
  • Das Atemvolumen der Patienten ist oft sehr unterschiedlich. Unser multisonic® stellt sich auf das Atemschema des Patienten ein und liefert eine dem Atemvolumen adäquate Aerosolmenge.
  • Gute Verneblerleistung mit 0,50 ml/min für kurze Inhalationszeiten
  • Moderate Erwärmung des Aerosols auf etwa Körpertemperatur
  • Hohe Nebeldichte mit mindestens 200 mg Aerosol pro Liter Atemluft
  • Geringe Eigenkinetik der Aerosolteilchen erhöhen den Austrag am Mundstück und verbessern die Deposition
  • Atemzugsteuerung für optimale Deposition (keine Eigenströmung des Aerosols). Dem Patienten steht immer eine seinem Atemvolumen adäquate Nebelmenge zur Verfügung.
  • Hohe intrabronchiale Deposition = weniger Medikamenteneinsatz = weniger Nebenwirkungen
  • Einfache Reinigung
  • Kleine Restmenge
  • Befeuchtung der Atemwege
  • Ökologisch unbedenklich
  • Anwendung bei schwerer Obstruktion möglich
  • Alle Medikamente auf wässriger Basis, auch Suspensionen und Emulsionen

Düsenvernebler mit kontinuierlichem Aerosolaustritt

  • Gute Düsenvernebler weisen eine mit Ultraschallverneblern vergleichbare Tröpfchenverteilung auf. Allerdings ist die Reproduzierbarkeit des Partikelspektrums fertigungsbedingt großen Schwankungen unterworfen.
  • Einsatz bei Menschen jeder Altersgruppe möglich.
  • Alle Medikament auf wässriger Basis, auch Suspensionen, vernebelbar.
  • Robuste Geräte

  • Der Druckluftstrom bei Düsenverneblern erzeugt im Aerosol eine turbulente Aerosolströmung, die einen Teil der Partikel schon durch Impaktion in den oberen Atemwegen abscheidet.
    Bei Düsenverneblern erfolgt der Aerosolaustritt kontinuierlich oder „atemverbessert“ durch Druckluftströmung. Dadurch entstehen grosse Verluste, die Effizienz liegt nur zwischen 20% und 35%.
  • Relativ hoher Geräuschpegel

Meshvernebler

  • Das Gerät kann mit Batterien oder Netzgerät betrieben werden, ist handlich und transportabel.
  • geräuschlos
  • Befeuchtung der Atemwege
  • Einsatz bei Kleinkindern und älteren Menschen möglich
  • Anwendung bei schwerer Obstruktion möglich
  • Alle Medikamente auf wässriger Basis
  • Geringes Gewicht
  • Mobil durch Batterien und Netzgerät

  • Größere Tröpfchen als bei hochfrequenten Ultraschall-Verneblern. MMAD bei ca. 5 µm oder 50% der Tröpfchen kleiner 5 µm, deshalb geringe zentrale Lungendeposition.
  • Gerätebedingter Dauerflow sorgt für hohe Aerosolverluste (Effizienz < 50%)
  • Monodisperses Aerosol, Tröpfchen kleiner 3,8 µm fehlen ganz (schlechte Alveolardeposition)
  • Verstopfen der Schwingmembran möglich
  • Mehrmaliges jährliches Auswechseln der Schwingmembran erforderlich