Flores medical - multisonic - Inhalation mit Ultraschall

Wie inhalieren?

Aerosoltherapie – eine sanfte und schmerzfreie Therapie!

Was ist ein Vernebler?
Ein Vernebler ist ein Gerät zur Umwandlung einer Flüssigkeit in einen Nebel aus feinen Teilchen (Aerosol), die direkt in die Lungen inhaliert werden können.

Vernebler sind konstruiert zur Erzeugung eines optimalen Teilchenspektrums von 0,5 bis 10 Mikron. Teilchen von 5 – 10 Mikron dienen zur Tracheabronchial-Deposition, Teilchen von 0,5 – 5 Mikron zur Alveolar-Deposition.

Die Vernebler-Therapie erlaubt dem Anwender, eine therapeutische oder diagnostische Medikamenten-Dosis in Form von inhalierbaren Teilchen in kurzer Zeit (5 – 15 Minuten) in die Lungen zu bringen.

Was spricht für eine Inhalations-Therapie mit Verneblern?
Ausgewählter Behandlungsbereich
Schnelle Verfügbarkeit der Therapie
Geringerer Medikamenteneinsatz wird benötigt und dadurch Reduzierung der systemisch bedingten Nebenwirkungen
Gute Compliance von Patienten und Behandlungspersonal
Heimbehandlung ist möglich

Ein Vernebler eignet sich für folgende Situationen:

  • Wenn die Bronchien oder Alveolen die Zielgruppe sind. Dadurch können geringere Mengen verabreicht werden, was die medikamentöse Belastung des Körpers reduziert.
  • Wenn der Patient zu krank/nicht fähig ist, mit einem Dosieraerosol (pMDI) bzw. Pulverinhalator (DPI) umzugehen (ältere Menschen und Kinder)
  • bei geringem inspiratorischem Flow aufgrund schwerer Krankheitsverläufe
  • Wenn das Medikament nicht als DPI erhältlich ist
  • Wenn eine hohe Dosis gebraucht wird
  • Wenn praktische Handhabung und Bequemlichkeit verlangt wird
  • Für höhere intrabronchiale Deposition und damit zur Reduzierung des Verbrauchs teurer Medikamente

Für welche Indikationen wird ein Vernebler empfohlen

Voraussetzungen für eine effektive Inhalationstherapie
Die Ablagerung von Aerosolpartikeln im Respirationstrakt wird von vier Hauptfaktoren: Partikelgröße, Partikelgeschwindigkeit, Geometrie der Atemwege und Inhalationstechnik bestimmt.

Geräteabhängige Faktoren

  • Partikelgröße: der mediane Massendurchmesser des Aerosols MMAD sollte für eine optimale Deposition kleiner 5 µm sein.
  • Aerosolflow: das durchschnittliche Atemzugvolumen bei Gesunden beträgt 0,5 Liter. Bei 12 Atemzügen pro Minute entspricht das einem Atemminutenvolumen von ca. 6 Litern in der Minute. Das führt bei gerätebedingt vorgegebenem Flow in der Regel zu Überschußvolumen und damit Verlusten (extrathorakale Deposition).

Patientenabhängige Faktoren

  • Geometrie der Atemwege: sind abhängig vom Patienten und nicht beeinflussbar.
  • Inhalationstechnik: der Patient kann in bestimmtem Umfang durch eine bewusste
    Atemtechnik die Depositionshöhe und das Depositionsziel beeinflussen.