Flores medical - multisonic - Inhalation mit Ultraschall

InhaLexikon (Quelle: Wikipedia)

    • Aerosol
      Gemisch von kleinsten Flüssigkeitströpfchen mit gasförmigen Substanzen
    • Apnoe
      Als Atemstillstand oder Apnoe wird ein mehr oder weniger langes Aussetzen der äußeren Atmung bezeichnet. Mögliche Ursachen sind eine Atemlähmung (durch Schädigung des Atemzentrums oder eine Lähmung der Atemmuskulatur), Strangulation, Blockade der Atemwege, durch neurologische Erkrankungen oder Traumata (eine Thoraxkompression als Folge eines Unfalls, nach einem Lawinenabgang oder als Folge einer Verschüttung bei einem Grubenunglück). (Quelle: Wikipedia)
    • ARDS
      Als Acute Respiratory Distress Syndrome wird die massive Reaktion der Lunge auf verschiedene schädigende Faktoren bezeichnet; unabhängig davon, ob die daraus resultierenden pulmonalen Entzündungsmechanismen primär pulmonal oder systemisch ausgelöst werden. (Quelle: Wikipedia)
    • Asthma
      Das Asthma (Asthma bronchiale) ist eine chronische Entzündung der Atemwege.
    • Asthma-Stufentherapie
      Schrittweiser Einsatz von Asthmamedikamenten in Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung.
    • Beatmung
      dient der Unterstützung oder dem Ersatz unzureichender oder nicht vorhandener Spontanatmung. Ihre lebenserhaltende Funktion ist zentraler Bestandteil in der Anästhesiologie, der Notfallmedizin und der Intensivmedizin. Es wird unterschieden zwischen der kontrollierten Beatmung und der assistierten Beatmung. Der Begriff Beatmung wird in der professionellen Notfallmedizin verwendet, in der Ersten Hilfe spricht man von der Atemspende. Außerhalb der Notfall- und Intensivmedizin werden Techniken der Dauerbeatmung in der konservativen Behandlung der Schlafapnoe angewendet, zum Beispiel CPAP-Therapie.
      Beatmung wird dann angewandt, wenn die Spontanatmung ausfällt (Apnoe) oder insuffizient wird. Dies kann unter anderem in Narkose, bei Vergiftungen, Kreislaufstillständen, neurologischen Erkrankungen oder Kopfverletzungen auftreten, außerdem bei Lähmung der Atemmuskulatur aufgrund von Rückenmarksläsionen oder der Wirkung von Medikamenten. Eine Reihe von Lungenerkrankungen oder Thoraxverletzungen sowie Herzkrankheiten, Schock und Sepsis können ebenfalls eine Beatmung erforderlich machen.
      Abhängig von der klinischen Situation kann die Beatmung über wenige Minuten, aber auch über Monate hinweg fortgeführt werden. Während die Rückkehr zur Spontanatmung in der Routine-Narkose selten ein Problem darstellt, ist die Entwöhnung (das so genannte Weaning) eines Intensivpatienten nach längerer Beatmungsdauer ein schwieriger Prozess, der Tage oder Wochen in Anspruch nehmen kann.
      Einige Patienten mit schweren Hirnschäden, Rückenmarksverletzungen oder neurologischen Erkrankungen erlangen die Fähigkeit zur Spontanatmung nicht zurück und bedürfen daher der andauernden Beatmung (Heimbeatmung). (Quelle: Wikipedia)
    • Bronchien
      Mit Knorpelringen verstärkte Luftwege, leiten die Luft in die Lunge
    • Bronchiektasen
      Als Bronchiektasen bezeichnet man in der Medizin sackförmige oder zylindrische Ausweitungen der Atemgangswege (Bronchien). Dieser Zustand wird auch Bronchiektasie genannt. (Quelle: Wikipedia)
    • Bronchitis (Chronische)
      ist eine Form der Bronchitis die laut WHO definiert ist als “Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens drei Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren.” (Quelle: Wikipedia)
    • Bronchopulmonale Dysplasie (BPD)
      ist eine chronische Lungenkrankheit, die vor allem bei frühgeborenen Kindern mit geringem Geburtsgewicht auftritt, wenn diese Kinder über längere Zeit künstlich beatmet werden, um zum Beispiel das Neugeborenen-Atemnotsyndrom (IRDS) zu behandeln. Sie kann zu einer langwierigen Schädigung der Lunge bis ins frühe Erwachsenenalter bzw. bei fortschreitender Lungenveränderung zum Tode führen [1]. In Abhängigkeit von Schweregrad und Wirksamkeit der Behandlung kann vielfach im Laufe des 1. Lebensjahres eine Besserung erreicht werden. (Quelle: Wikipedia)
    • Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien)
      ist ein medizinisches Untersuchungs- und Therapieverfahren. Dabei wird ein Endoskop über Mund oder Nase eingeführt und durch die Trachea in die Bronchien der Lunge vorgeschoben. (Quelle: Wikipedia)
    • Heimbeatmung
      ist ein Teilgebiet der Intensivmedizin, bei der Patienten aufgrund zeitweiser oder bleibender Störungen von Nervensystem oder Atemmuskulatur maschinell beatmet werden, die aber trotzdem aus der Klinik entlassen wurden. Es wird unterschieden zwischen invasiver und nicht-invasiver Beatmung.
      Bei der invasiven Beatmung werden die Patienten über eine Trachealkanüle, die durch den Hals direkt in der Trachea (Luftröhre) liegt, beatmet. Die invasive Beatmung wird meist kontinuierlich durchgeführt, kann aber teilweise auch bis zu mehreren Stunden ausgesetzt werden, solange der Patient dies duldet.
      Bei der nicht-invasiven Beatmung (NIV – non invasive ventilation) wird nicht über Tuben oder Trachealkanülen beatmet, sondern es werden spezielle, teils maßgefertigte Masken benutzt. Bei der NIV gibt es praktisch immer große Leckagen, da die Masken nicht exakt abschließen. Daher wird die NIV meist nur zur intermittierenden Beatmung eingesetzt.
      Bei der Heimbeatmung kommen sehr moderne, handliche und benutzerfreundliche Beatmungsgeräte zum Einsatz. Die Beatmung erfolgt je nach gewählter Beatmung entweder über eine Beatmungsmaske oder über eine Trachealkanüle im Tracheostoma.
      Da bei solchen intensivmedizinischen Behandlungen zuhause die Angehörigen der Patienten und auch normale ambulante Krankenpflege meist überfordert sind, gibt es spezielle Pflegedienste, die sich auf Heimbeatmung und ambulante Intensivpflege spezialisiert haben.
      Bei heimbeatmeten Patienten genehmigt die Krankenkasse meist eine gewisse Anzahl an Stunden (bis zu 24h täglich), die von dem Pflegedienst übernommen werden sollen. In dieser Zeit ist dann eine Pflegefachkraft anwesend, um die Grundpflege und die Behandlungspflege durchzuführen, sowie den Patienten zu überwachen und gegebenenfalls entsprechend zu reagieren. (Quelle: Wikipedia)
    • Inhalation
      Einatmung von Dämpfen oder Aerosolen
    • Exspiration
      Medizinischer Fachbegriff für Ausatmung. Bei der forcierten Exspiration versucht der Patient in einer bestimmten Zeit soviel Luft wie möglich auszuatmen. So wird die FEV1 bestimmt.
    • Herzkatheter, kleiner
      zur Messung von Blutfluss und Druck der Lungengefäße. Dabei ist die Prüfung der Effekte von gefäßerweiternden Mitteln möglich.
    • Lokalanästhesie
      ist eine Form der Anästhesie. Sie ist definiert als örtliche Schmerzausschaltung im Bereich von Nervenendigungen oder Leitungsbahnen, ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen. Sie bewirkt durch gezielte Applikation von Anästhetika, meist Lokalanästhetika, die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung von ausgewählten Nerven und führt dabei zu Empfindungslosigkeit und Schmerzfreiheit, teilweise auch zur Hemmung der aktiven Beweglichkeit in Teilen des Körpers. Die Lokalanästhesie ermöglicht, als Alternative zur Narkose (Allgemeinanästhesie), medizinische Prozeduren wie Operationen und verschiedene Untersuchungen.
    • Lungenerkrankung (Chronisch obstruktive)
      englisch: chronic obstructive pulmonary disease, Abkürzung: COPD, seltener auch chronic obstructive lung disease, COLD – bezeichnet als Sammelbegriff eine Gruppe von Krankheiten der Lunge, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind. In erster Linie sind die chronisch-obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem zu nennen. Beide Krankheitsbilder sind dadurch gekennzeichnet, dass vor allem die Ausatmung (Exspiration) behindert ist. Umgangssprachliche Bezeichnungen sind „Raucherlunge“ für die COPD und „Raucherhusten“ für das Hauptsymptom. (Quelle: Wikipedia)
    • Lungenerkrankung, Interstitielle (englisch: Interstitial Lung Disease (ILD)
      oder auch Diffuse Parenchymal Lung Disease (DPLD)) bezeichnet eine Gruppe von Lungenerkrankungen, die das Epithel der Lungenbläschen (Alveolarepithel), das Endothel der Lungenkapillaren, die Basalmembran sowie die perivaskulären und perilymphatischen Gewebe der Lunge befällt. Die Bezeichnung „ILD“ grenzt diese Krankheitsbilder von den obstruktiven Atemwegserkrankungen (etwa COPD) ab. Die meisten Typen dieses Leidens sind mit einer Fibrose verbunden, die sich jedoch auch später erst entwickeln kann. (Quelle: Wikipedia)
    • Lungenemphysem
      Als Lungenemphysem wird eine irreversible Überblähung der kleinsten luftgefüllten Strukturen der Lunge bezeichnet. Es stellt den gemeinsamen Endpunkt einer Reihe von chronischen Lungenerkrankungen dar. (Quelle: Wikipedia)
    • Lungenkarzinom
      Unter einem Bronchialkarzinom (bronchogenes Karzinom, Lungenkrebs; engl.: bronchial carcinoma, lung cancer) versteht man eine bösartige Neubildung entarteter Zellen der Bronchien oder Bronchiolen. Das Bronchialkarzinom ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen des Menschen.
      Hauptursache ist das inhalative Tabakrauchen. Daneben gibt es einige Stoffe, die den Tumor auslösen können (beispielsweise Asbest oder Chrom), denen man beruflich bedingt ausgesetzt sein kann. (Quelle: Wikipedia)
    • Lungenmetastase (Lungenfilia)
      ist die bösartige (maligne) Tochtergeschwulst eines außerhalb der Lunge gewachsenen Ursprungstumors (Primärtumor). Lungenmetastasen entstehen also aus Zellen anderer Gewebe, die über Blut- oder Lymphbahn in die Lunge gelangt sind. Im Gegensatz dazu bezeichnet man Tumoren, die aus Lungenzellen wachsen als Lungenkrebs. (Quelle: Wikipedia)
    • Mukoviszidose
      (lat. mucus „Schleim“ und viscidus „zäh, klebrig“) oder zystische Fibrose (engl. cystic fibrosis CF) ist eine genetisch bedingte, autosomal-rezessive angeborene Stoffwechselerkrankung. Bei Menschen mit dieser Erkrankung ist durch die Fehlfunktion von Chloridkanälen die Zusammensetzung aller Sekrete exokriner Drüsen verändert. Bei Gesunden werden in den Kanälen Chlorid-Ionen aus der Zelle transportiert. Die osmotisch aktiven Chlorid-Ionen bewirken ein Austreten von Wasser aus den Zellen in das umgebende Gewebe. Unterbleibt dies, ist der Wassergehalt des Bronchialsekrets sowie der Sekrete der Bauchspeicheldrüse, des Dünndarms, der Leber (Galle) und der Schweißdrüsen zu niedrig und sie werden zähflüssig. Dadurch kommt es in den betroffenen Organen zu Funktionsstörungen unterschiedlicher Art. (Quelle: Wikipedia)
    • Onkologie
      bezeichnet die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Im engeren Sinne ist Onkologie der Zweig der Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen widmet. (Quelle: Wikipedia)
    • Thrombendarteriektomie
      Bei einer Thrombendarteriektomie wird die Arterie freigelegt und eröffnet. Mittels Dissektionsspatel oder Ringsdesobliteration wird der Thrombus zusammen mit einem Teil der inneren Gefäßwand entfernt. Gegebenenfalls wird die TEA mit einer Patchplastik, bei der die betroffene Arterie mit einem Kunststoffflicken oder einer vorher an einem anderen Körperteil entnommenen und längs aufgeschnittenen Vene erweitert wird, kombiniert. (Quelle: Wikipedia)
    • Peak Flow
      Messwert, der angibt, mit welcher Geschwindigkeit eine Person Luft aus ihrer Lunge blasen kann. Bei gesunden Menschen liegt der Peak Flow-Wert etwa zwischen 400 und 700 l/min.
    • Peak-Flow-Meter
      Gerät zur Messung des Peak Flows
    • Pneumologe
      Arzt für Lungenkrankheiten
    • Pneumonie
      Bei der Lungenentzündung oder Pneumonie handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Sie wird meist durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen verursacht, selten auch toxisch, durch Inhalation giftiger Stoffe oder immunologisch. (Quelle: Wikipedia)
    • Pulmonale Hypertonie (Abk. PH oder PHT)
      und pulmonal-arterielle Hypertonie (Abk. PAH) sind Sammelbezeichnungen für Krankheiten, die durch einen zunehmenden Anstieg des Gefäßwiderstandes und einen Anstieg des Blutdrucks im Lungenkreislauf gekennzeichnet sind, oft verbunden mit einer darauf folgenden Rechts-Herzinsuffizienz. Die Patienten leiden unter stark eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit, Kreislaufstörungen und Müdigkeit. (Quelle: Wikipedia)
    • Provokationstest
      Test zum Nachweis einer Reaktion der Atemwege auf bestimmte Substanzen (z.B. Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben)
    • Szintigrafie
      ist ein bildgebendes Verfahren der nuklearmedizinischen Diagnostik. Das dabei entstandene Bild nennt man auch Szintigramm. Dabei werden radioaktiv markierte Stoffe in den Körper eingebracht, die sich im zu untersuchenden Zielorgan anreichern und anschließend mit einer speziellen Kamera, von der die abgegebene Strahlung aufgefangen wird, sichtbar gemacht werden können. Die Methode eignet sich nicht nur zur Lokalisationsdiagnostik beispielsweise von Entzündungsherden im Skelett (Skelettszintigrafie). Da auch der zeitliche Ablauf von Aufnahme und Ausscheidung der strahlenden Substanz aufgezeichnet werden kann, lassen sich auch Informationen über die Funktion von Organen beispielsweise in der Nierenfunktionsszintigrafie gewinnen. Die Strahlenbelastung ist bei diesen Untersuchungen meist geringer als bei den vergleichbaren Röntgenuntersuchungen. In Deutschland werden wöchentlich etwa 60.000 Szintigrafien durchgeführt. (Quelle: Wikipedia)
    • Tracheostoma
      Die Tracheotomie –;griech.: zusammengesetzt aus trachía (der „raue Schlauch“) und tome (Schnitt); (umgangssprachlich auch Luftröhrenschnitt) – bezeichnet einen chirurgischen Eingriff, bei dem durch die Halsweichteile ein Zugang zur Luftröhre geschaffen wird (Tracheostoma). Indikationen zur Tracheotomie können beispielsweise die Notwendigkeit einer Langzeitbeatmung nach Unfällen oder Operationen, neurologische Erkrankungen mit Störungen des Schluckreflexes, Strahlenbehandlung am Kopf oder Hals oder Kehlkopflähmungen sein. Auch Patienten nach kompletter Entfernung des Kehlkopfes tragen ein Tracheostoma. (Quelle: Wikipedia)
    • Weaning
      Als weaning bzw. Beatmungsentwöhnung wird die Phase der Entwöhnung eines beatmeten Patienten vom Beatmungsgerät bezeichnet, somit einer maschinellen Atemunterstützung, die zumeist im Rahmen der Intensivmedizin auf einer Intensivstation stattfindet. (Quelle: Wikipedia)