Flores medical - multisonic - Inhalation mit Ultraschall

Heimbeatmung

Die Heimbeatmung ist ein Teilgebiet der Intensivmedizin, bei der Patienten aufgrund zeitweiser oder bleibender Störungen von Nervensystem oder Atemmuskulatur maschinell beatmet werden, die aber trotzdem aus der Klinik entlassen wurden. Es wird unterschieden zwischen invasiver und nicht-invasiver Beatmung.

Bei der invasiven Beatmung werden die Patienten über eine Trachealkanüle, die durch den Hals direkt in der Trachea (Luftröhre) liegt, beatmet. Die invasive Beatmung wird meist kontinuierlich durchgeführt, kann aber teilweise auch bis zu mehreren Stunden ausgesetzt werden, solange der Patient dies duldet.

Bei der nicht-invasiven Beatmung (NIV – non invasive ventilation) wird nicht über Tuben oder Trachealkanülen beatmet, sondern es werden spezielle, teils maßgefertigte Masken benutzt. Bei der NIV gibt es praktisch immer große Leckagen, da die Masken nicht exakt abschließen. Daher wird die NIV meist nur zur intermittierenden Beatmung eingesetzt.

Bei der Heimbeatmung kommen sehr moderne, handliche und benutzerfreundliche Beatmungsgeräte zum Einsatz. Die Beatmung erfolgt je nach gewählter Beatmung entweder über eine Beatmungsmaske oder über eine Trachealkanüle im Tracheostoma.

Da bei solchen intensivmedizinischen Behandlungen zuhause die Angehörigen der Patienten und auch normale ambulante Krankenpflege meist überfordert sind, gibt es spezielle Pflegedienste, die sich auf Heimbeatmung und ambulante Intensivpflege spezialisiert haben.

Bei heimbeatmeten Patienten genehmigt die Krankenkasse meist eine gewisse Anzahl an Stunden (bis zu 24h täglich), die von dem Pflegedienst übernommen werden sollen. In dieser Zeit ist dann eine Pflegefachkraft anwesend, um die Grundpflege und die Behandlungspflege durchzuführen, sowie den Patienten zu überwachen und gegebenenfalls entsprechend zu reagieren.

Bei Beatmung in geschlossenen Atmungssystemen mit einem Beatmungsgerät ist die Kombination zwischen dem Beatmungsgerät und einem Inhalationskompressor entsprechend § 10 (1) Medizinproduktegesetz (MPG) unzulässig.
Die Beeinflussung von Druck, Flow und Volumen durch einen Inhalationskompressor stellt für den Patienten ein nicht kalkulierbares Risiko dar.

Bei Beatmung in geschlossenen Atmungssystemen mit einem Beatmungsgerät ist die Kombination zwischen dem Beatmungsgerät und einem Inhalationskompressor entsprechend § 10 (1) Medizinproduktegesetz (MPG) unzulässig.

Die Beeinflussung von Druck, Flow und Volumen durch einen Inhalationskompressor stellt für den Patienten ein nicht kalkulierbares Risiko dar.

Zur Ihrer Sicherheit mit den Flores medical-Inhalationsgeräten bieten wir Ihnen vor Ort kostenlose Schulungen an. Im Ergebnis erhalten Sie ein Zertifikat zu Ihrer Autorisierung im Umgang mit den Geräten.


Heimbeatmung mit Einschlauchsystem

Heimbeatmung mit Einschlauchsystem


Inhalationstherapie bei Tracheostoma-Patienten

Inhalationstherapie bei Tracheostoma-Patienten

Die Verwendung des Ausatemfilters ist optional und bei der Applikation von toxischen Medikamenten empfohlen.